Kurzbeschreibung:

Wildstaude mit langen Stielen an denen viele, ca 4 cm große, wunderschöne rosa violett-geäderte Blüten sitzen. Besonders schön im Hintergrund in Rabatten oder in Naturgärten. Blüten und Blätter der Wilden Malve können auch im Salat gegessen werden.
Die Malve gehört zu den ältesten bekannten Nutzpflanze und wurde bereits in der Antike als Gemüse- und Heilpflanze angebaut.
Pflanzenart:
Blüte:
Blütezeit:
Wuchshöhe:
Wuchsform:
Standort:
Boden:
Verwendung:
einjährig, selbstaussamend 
dunkelmagenta – violett
Mai – September
100 cm bis 120 cm
breitbuschig aufrecht
sonnig, halbschattig
frische bis feuchte Böden bervorzugt, nährstoff- und gerne stickstoffreich!
Insektennährgehölz, reiches Angebot an Nektar-weniger Pollen, Heilpflanze, Küchenkraut, Teepflanze, …

Vermehrung: 

Durch Aussaat:
Die Malven können ab Ende März direkt an Ort und Stelle gesät werden.
 

Topfen/Vereinzeln:

Sie können Malven jederzeit in Töpfen vorziehen. Die Samen sollten im Abstand von ca. 1 – 2 cm gesät werden. Die Jungpflanzen sollten beim Auspflanzen etwa 10 bis 5 cm groß sein.

Bienenweide und Gartenwert

Die Wilde Malve ist ein Dauerblüher, die von Mai bis September mit ihren schönen, dunkelmagenta farbenen Blüten bezaubert. Diese werden etwa 6 cm im Durchmesser und können in essbaren Blumensträußen oder als Dekoration auf dem Teller verwendet werden. Sie schmecken wie Salatherzen und passen aufgrund ihres milden Geschmacks sowohl zu würzigen wie süßen Speisen.
Die Wilde Malve ist eine gute Insektenweide und wird reichlich von Bienen, Schwebfliegen, Hummeln und Schmetterlingen besucht.

Gute Insekten- und Bienenweide!

durch einen guten Nektarwert!
Bienen, Wildbienen, Hummeln und ....

vielseitig!

Schnittpflanze, Staudenbeet, Sommerblüher, Schmetterlings- und Insektenweide

Blütenpower!

Ein Blütenmeer: Juni, Juli, August, September! U

Das „Besondere“  an Malven:

Die Wilde Malve dient verschiedenen Falterarten als Raupenfutterpflanze, so beispielsweise dem Malven-Dickkopffalter (Carcharodus alceae), dem Steppenheiden-Würfel-Dickkopffalter (Pyrgus carthami) und der Hellbraunen Bandeule (Noctua interjecta). Larven spezialisierter Rüsselkäferarten wurden ebenfalls als Nutzer festgestellt. Das Zweifarbige Malven-Spitzmäuschen (Malvapion malvae), eine Käferart aus der Familie der Spitzmausrüssler, nutzt die Wilde Malve als Brutpflanze. Seine Larven entwickeln sich im Fruchtknoten der Pflanze, die Verpuppung findet in den Samenkörnern statt.[5] Besonders ist die durch Bundesartenschutzverordnung geschützte Langhornbiene Eucera macroglossa auf die Wilde Malve angewiesen. Sie ernährt sich von Blüten weniger, nahe verwandter Gattungen (oligolektisch) und deckt ihren Pollen- und Nektarbedarf ausschließlich mit Malvengewächsen.[6][7][8][9] Diverse Insekten wie Bienen oder Ohrwürmer nehmen die Blüten der Wilden Malve als Schlafplatz an.[10] Die Samen der Wilden Malve werden gerne von der gesellig lebenden Feuerwanze aufgesucht. Sie saugt an den Früchten und ist häufig zahlreich am Fuß der Malvenpflanze anzutreffen; nennenswerten Schaden verursacht sie jedoch nicht.[11]

Quelle: Wikipedia

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