Kurzbeschreibung:

Die Duftesche,auch Bienenbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Stinkeschen (Tetradium) in der Familie der Rautengewächse (Rutaceae). Im Englischen nennt man den Baum „Bee Bee Tree“.
anzutreffen. Die Duftesche kann bis zu 12 m hoch werden.
 Die Duftesche ist winterhart und wird vor allem als Ziergehölz und Bienenweide gepflanzt.
Ihr besonderer Wert liegt in dem ungewöhnlichen Nektarreichtum ihrer weissen Blütendolden. Diese machen das Gehölz, wie es sein Name schon erahnen lässt, zu einer wichtigen Nahrungsquelle für Bienen, Wespen und Hummeln. Zudem blüht es gerade dann besonders üppig, wenn viele andere Blütengehölze bereits verblüht sind.

 

Pflanzenart:
Blüte:
Blütezeit:
Wuchshöhe:
Wuchsform:
Standort:
Boden:
Verwendung:
verzweigter Großstrauch oder kleinstämmiger Baum 
weiß
Juli – September
bis 12 m hoch
breitbuschig aufrecht
sonnig
frische u.drainierte Böden bervorzugt, niemals Staunässe (!), gerne humus- und nährstoffreich!
Insektennährgehölz, reiches Angebot an Nektar in der Spättracht
…die Samen werden gerne von Vögel gefressen!

Vermehrung: 

Durch Aussaat: Um eine hohe Keimquote zu erreichen, ist es ratsam, den Samen einige Tage im lauwarmen Wasser vorquellen zu lassen. Danach in Aussaaterde/Sandgemisch nur wenige mm hoch abgedeckt für 1-2 Monate den Kältereiz aussetzen. Im Kühlschrank ganzjährig möglich. Ansonsten im Spätwinter nach draußen setzen und ab Anfang/Mitte März warm und hell aufstellen. Das Substrat darf nie austrocknen, Samen immer konstant feucht halten, bis die Keimung erfolgt ist.

 

Topfen/Vereinzeln:

Die Pflanzen entwickeln sich im Jugendstadium nur langsam. Es ist ratsam, die Pflanzen immer nur leicht feucht zu halten.Nasse oder gar staunasse Erde mag die Duftesche überhaupt nicht!

Kultur:

Wenn keine Nachftröste mehr erwartet werden, können die Pflanzen ins Freiland gesetzt werden. Aber auch die Weiterkultur im Wintergarten oder im Gewächshaus ist vorteilhaft, da die jungen Pflanzen noch etwas frostempfindlich sind. Ab dem 3. Jahr kann aber bedenkenlos im Freien ausgepflanzt werden.

Bienenweide und Gartenwert

Die welken, heruntergefallenen Blätter werden sehr gerne von Regenwürmern verzehrt. Verreibt man ein frisches Blatt der Duftesche zwischen zwei Fingern, so verbreitet es einen recht intensiven, wenngleich auch angenehm lieblichen Duft.
Von Juli bis September trägt die Duftesche auffallende, duftende Blüten in weisser Farbe. Die Blüten zeigen sich in Form einer endständig, lang gestielten Schirmrispe, ähnlich dem Holunder (Sambucus nigra). Der Durchmesser der Blüte beträgt 15 bis 25 cm. Ab September reifen die braunroten, ölhaltigen Samen, die gerne von Vögeln gefressen werden. Die dekorativen Samenkapseln sind dann purpurrot gefärbt.
Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass einer der beiden Samen etwas kleiner ist. Er hat eine weiche Samenschale und lässt sich leicht zerdrücken. Der etwas größere Same ist dagegen steinhart. Nur dieser harte Same enthält einen Keimling, aus dem ein neuer Baum heranwachsen kann. Der weiche Same ist dagegen steril. Er dient als Futterkörper und ist die Belohnung für Vögel, die beide Samen fressen und damit die Ausbreitung des Baumes übernehmen. Der harte Same ist unverdaulich und wird mit dem Vogelkot wieder ausgeschieden.

Gute Insekten- und Bienenweide!

durch einen hohen Nektarwert!
Bienen, Wildbienen, Hummeln und ....

Späte Tracht

Dann, wenn schon Pflanzen geblüht haben, legt der Bienenbaum so richig los!

Blüten- und Fruchtstandschmuck

Nach der Blüte dekorieren die Fruchtstände. Diese lassen sich gut floristisch verwerten!

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