Kurzbeschreibung:

Der Wiesen-Bärenklau ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler. Sie ist im Gegensatz zum Riesen-Bärenklau in Europa heimisch. Weil die Blätter Tierfüßen ähneln, hat diese Pflanzenart den Namen „Bärenklau(e)“ erhalten.
Pflanzenart:
Blüte:
Blütezeit:
Wuchshöhe:
Wuchsform:
Standort:
Boden:
Verwendung:
mehrjährige Staude, selbstaussamend 
weiß
Juni – Juli
100 cm bis 150 cm
breitbuschig aufrecht
sonnig, halbschattig
frische bis feuchte Böden bervorzugt, nährstoffreich!
Insektennährgehölz, reiches Angebot an Nektar-wenig Pollen,
in der Küche: geschälte Stiele auch als Spargelersatz, Blätter wie Spinat, …

Vermehrung: 

Durch Aussaat
Kühlkeimer:  benötigen als Anreiz zum Keimen kühle Temperaturen.  Entweder sät man in Schalen oder Kisten oder im Spätherbst direkt im Freiland.  Frost macht dem Saatgut nichts aus. Steigen die Temperaturen danach auf über 10-15 C°, setzt die eigentliche Keimung ein. Bis alle Samen gekeimt sind, können durchaus 2 oder 3 Wochen vergehen. Also nicht die Geduld verlieren….
Tip: Ist die Winterzeit vorbei, kann man das Saatgut auch mit feuchten Sand mischen und in Tüte einige Wochen im Kühlschrank lagern. Für 100 Pflanzen werden ca. 2,5 gr. Samen benötigt.
 

Topfen/Vereinzeln:

Wir empfehlen die Direktaussaat am Standort.
Die Pflanzen entwickeln sich im Jugendstadium nur langsam. Bei einer Freilandaussaat fällt die geringe Konkurrenzkraft zum Wildkraut auf. Bitte immer vorsichtig ausputzen!
Bei der Aussaat in Kästen gilt: Wenn die Pflanzen stark genug sind, wird vorsichtig „pikiert“. Töpfe von mindestens 9 cm sind da praktisch.

Kultur:

Wenn keine Nachftröste mehr erwartet werden, können die Pflanzen ins Freiland gesetzt werden. Pflanzabstand ca. 30 cm bis 40 cm, = 10 Pflanze/m²

Bienenweide und Gartenwert

Als Wildstaude ist die Pflanzenart im Garten nicht so bekannt. Zu Unrecht! Mit ihrer Blühdauer von Juni bis Juli erfreut Sie den Betrachter mit einer Vielzahl von Blüten. Danach zieren wunderschöne Samenstände die Pflanzung. Die Pflanze erreicht eine Höhe von ca. 1,50 m und haben einen hohen ökologischen Wert: die Blüten sind ein Sammelpunkt allerlei Insektenarten. Die Pflanze enthält ätherische Öle und Furocumarine. Es ist Vorsicht geboten, da es daher zu Reizungen auf der Haut kommen kann. Früher wurde die Pflanze gegen Verdauungsbeschwerden, Ruhr, Epilepsie und nervöse Störungen eingesetzt.

gute Insekten- und Bienenweide!

durch einen sehr hohen Nektar- und Pollenwert! Bienen, Wildbienen, Hummeln und ....

langlebige Blühstaude!

Natürlich vorkommende Staude, wird viele Jahre alt und bedarf keiner besonderen Pflege!

schöne Blüten-Zeit!

Erfreut uns und nährt die Insekten Juni - Juli! Danach zieren prächtige Samenstände die Pflanze!

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